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Die Burg Hohnstein wurde vermutlich um 1200 oder früher als böhmische Grenzfeste zur Markgrafschaft Meißen, und somit gegen Sachsen errichtet. 1353 kam die Burg in den Besitz des böhmischen Adligen Hinko Berka von Dubá, dessen Wappen mit gekreuzten Eichenästen den Durchgang zum zweiten Hof ziert. 1443 verloren die Berken von Duba das Anwesen durch Tausch- und Kaufgeschäfte, nun erstmals unter ihrem Namen erwähnt, an Kursachsen, es blieb aber bis 1806 böhmisches Lehen. Die Wettiner gingen von hier aus auf die Jagd und zum Lachsstechen. In den folgenden Jahrhunderten diente die Burg wechselnd als Verwaltungssitz und Gerichts- stand, die Verliese taten meist ihren Dienst. Auch als Arbeitslager und Obdachlosenasyl wurde sie schon verwendet. Die früher hölzernen Anlagen wurden allmählich im 17. und 18. Jh. durch die heutigen Steinbauten ersetzt und widerstanden 1639 sogar erfolgreich einer schwedischen Belagerung. |